Agrar

Eine Investition, die Wellen schlägt.

Wie Rolf Groenewold durch eine Agrar-Bürgschaft mit einem neuen Kutter auf Krabbenjagd geht.

Zwei, drei, manchmal auch 10 Tage – wenn Rolf Groenewold mit seinem Mitarbeiter auf die Nordsee rausfährt wird der Krabbenkutter zu seinem zuhause.

Von seinem Heimathafen Greetsiel fährt der erfahrene Krabbenfischer raus auf die Nordsee. Dabei verlässt er sich nicht auf ein Navigationsystem sondern nur auf seinen Instinkt. „Wo morgen die besten Fanggründe liegen lässt sich nicht mit technischen Mitteln vorhersagen – da braucht man Intuition“, sagt Groenewold.

Doch wenn es um sein Arbeitsgerät geht, setzt der Fischer doch auf Hightech. 2016 ist er von einem alten Holzkutter auf ein zeitgemäßes, größeres Schiff aus Stahl umgestiegen. Moderne Winden und Motoren helfen Rolf Groenewold seine schweren Schleppnetze präziser zu bewegen, gerade wenn tonnenweise Krabben darin verfangen sind.

Um den neuen Kutter an Land ziehen zu können, hat sich der Fischer gemeinsam mit seinem Bankberater an die NBB gewandt. Für den sechsstelligen Betrag fehlten ihm schlicht die nötigen Sicherheiten. Durch seine guten Bilanzen und die positiven Prognosen für den Krabbenfang war der NBB schnell klar – dieses vielversprechende Vorhaben unterstützen wir.

So konnte sich Rolf Groenewold im Mai 2016 durch eine Agrar-Bürgschaft der NBB einen neuen Krabbenkutter zulegen. Mit ausgesucht hat diesen sein Sohn. Denn er wird in einigen Jahren mit in das Geschäft einsteigen. Und wenn in weiter Zukunft die Unternehmensnachfolge geregelt werden soll, dann weiß Rolf Groenewold heute schon, auf welchen starken Partner er sich verlassen kann.